Flexible Eingangsphase

Wie flexibel muss die Flexible Eingangsphase sein, um allen Kindern gerecht zu werden?

Lernvoraussetzungen beim Eintritt in die Schule

Seitdem Kinder in die Schule gehen, gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze zur Schulreife, Schulfähigkeit oder auch Schulbereitschaft, die aus kinderärztlicher, psychologischer und auch pädagogischer Sicht diskutiert werden. Bis heute stellt die Phase des Schuleintritts ein bedeutsames pädagogisch-psychologisches Problem dar, was vielfältige Maßnahmen von Förderung und Intervention aber auch das Entwickeln unterschiedlichster Konzepte nach sich zog.

Die bestimmende gegenwärtige Diskussion pädagogischer Konzepte wird von einer ökologisch-systemischen Perspektive aus geführt, womit die individuumszentrierte Betrachtungsweise abgelöst wird (NICKEL 1992; SANDER 1992; SANDER 2004; HINZ 2004; HEIMLICH 1996; HEIMLICH 1999; WERNING/ LÜTJE-KLOSE 2003). Das bedeutet, dass der Blick nicht mehr primär auf das Kind gerichtet ist, sondern auf das gesamte System, dem das Kind angehört und in welches es eingebettet ist (NICKEL 1992, 91). Anhand einiger Beispiele soll aufgezeigt werden, in welchen Systemen Veränderungen im Hinblick auf die Gestaltung der Schuleingangsphase zu sehen und zu berücksichtigen sind.

Quelle

Salzberg-Ludwig, K./ Tyziak, B. (2005)

Wie flexibel muss die Flexible Eingangsphase sein, um allen Kindern gerecht zu werden? In: Fit fürs Lernen. Erziehung und Unterricht für Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen in der Primarstufe. Würzburg: Verband Sonderpädagogik e.V., S. 63-76

Wie flexibel muss die Flexible Eingangsphase sein, um allen Kindern gerecht zu werden? (PDF-Datei, 285 KB)

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